Situation

Das Projekt liegt in Benavidez einem Vorort von Buenos Aires.

Hier entstand vor einigen Jahren durch die engagierte Hilfe einer Lehrerin aus Buenos Aires eine „Hilfsinsel” für Kinder.

Maria Marta, so heißt die Dame, kaufte ein Grundstück in einem Arbeiterviertel und stellte das Grundstück mit den darauf befindlichen Gebäuden den Kindern des Barrios zur Verfügung, die am Nachmittag dorthin zur Hausaufgabenhilfe kommen können. Dazu muss man sagen, dass in diesen Barrios die Menschen auf sehr engem Raum leben (ca. 8-10 Menschen auf 20qm), und die Kinder gar keine Möglichkeit haben ihre Hausaufgaben zuhause zu erledigen. Eine Voraussetzung diesem Barrio zu entfliehen ist aber eine vernünftige Schulausbildung.

Aus diesen Anfängen heraus hat sich inzwischen einiges entwickelt. Die Kinder bekommen bei Maria Martha nicht nur eine Hausaufgabenbetreuung, sondern werden auch verpflegt und erhalten eine zusätzliche warme Mahlzeit am Samstag, wenn das Essen in der Schule fehlt. Außerdem werden inzwischen verschiedene Kurse angeboten wie Handarbeiten, Nähen, Anfertigen von Schuhen, Gartenbauprojekt, etc.

Diese Hilfe zur Selbsthilfe fanden wir so positiv, dass wir uns entschieden haben hier zu helfen. Da bisher alles privat von Maria Martha finanziert wurde, die dies auf Dauer nicht alleine leisten kann, wollten wir einspringen, um das Fortbestehen zu sichern.

Unterstützt werden wir vor Ort in Buenos Aires von Gudrun und Josef Weiser, die im Oktober 2005 nach Argentinien gingen, um vor Ort zu helfen. Beide sind Heilerziehungspfleger und helfen uns weitere Projekte zu finden, die Mittelverwendung zu überwachen, die Hilfe zu organisieren, Projektberichte zu verfassen, etc.

Außerdem können sich beide auch aufgrund ihrer Ausbildung in die tatsächliche Projektarbeit mit einbringen.

Mit Hilfe unserer Zusage, das Projekt von Maria Marta in Benavidez zu unterstützen, sowie mit der Übergabe der ersten bei uns eingegangenen Spenden können die angelaufenen Kurse bis zum Jahresende fortgeführt, eventuell sogar ausgebaut werden.

Wir wollen auf jeden Fall dieses Projekt auch mittelfristig unterstützen, da es eine direkte Hilfe darstellt und einen sehr positiven Eindruck auf uns gemacht hat.

Die Entwicklung vor Ort läßt sich gut den Infobriefen von Gudrun und Josef entnehmen, die sich in Benavidez selbst stark einbringen. Nachzulesen unter "Projekttagebuch"