Situation

Die Situation in Tansania mit seinen 2 Mio. registrierten Waisenkindern hat uns dazu bewogen hier Waisenhäuser zu unterstützen. Dank der Vermittlung durch Herrn Honorarkonsul Jürgen Gotthardt haben wir zwei Projekte gefunden, wo wir sicher sind, das unsere Hilfe ankommt, gebraucht wird und sinnvoll eingesetzt wird.

Wir unterstützen zum einen das Projekt „Kibaha“ nahe Dar es Salaams. Hier handelt es sich um ein Waisenhaus, das sich noch im Bau befindet und später in Form eines SOS Kinderdorfes geführt werden soll. Die Form der von uns geleisteten Hilfe ist zunächst eine finanzielle und soll ausgeweitet werden, indem wir versuchen möchten Paten für Waisen zu finden.
Kibaha liegt in einer sehr armen Gegend nahe Dar es Salaam, wo es viele Waisen gibt. Das Heim liegt umgeben von drei Dörfern, die alle in Kibaha ihr Wasser holen.
Angedacht ist außerdem, dass die Kinder der umgebenden Dörfer auch in Kibaha zur Schule gehen sollen, sodass ein Kontakt zwischen den Dorfeinwohnern und den Waisen entsteht. Man hofft, dass auf diese Weise das eine oder andere Kind später im Dorf aufgenommen wird und die Dorfgemeinschaft so etwas wie eine neue Familie wird. Diese Idee hat uns sehr gefallen und dazu beigetragen hier zu helfen.

Das zweite von Paulchen Esperanza unterstützte Projekt ist ein Waisenhaus in Tanga. Hier sind 80-100 Mädchen in einem Heim untergebracht. Wir unterstützen durch die Übernahme eines Teils der Schulgelder, ferner möchten wir dabei helfen Ausbildungsplätze zu schaffen.
Als Hintergrund muß man wissen, dass ein Großteil der Mädchen große Probleme in der Schule haben und für ein Studium nicht geeignet sind. Deshalb ist es so wichtig ihnen eine Ausbildung zukommen zu lassen, damit sie zukünftig ihren Lebensunterhalt verdienen können.
Konkret heißt das, wir werden in 2007 eine Bäckerei im „Stehmann Haus“ einrichten. Somit haben vier Mädchen die Chance eine Ausbildung als Bäckerin zu absolvieren. Unser ehrgeiziges Ziel ist allerdings der Aufbau eines kleinen Lernhotels in Tanga. Dort könnten dann einige Mädchen im Tourismus ausgebildet werden und hätten gute Möglichkeiten in der wachsenden Tourismusbranche des Landes ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dies ist allerdings ein mittelfristiges Ziel.
Das besondere am „Stehmann Haus“ ist, dass alle Waisen über den reinen Schulabschluß hinaus betreut werden und darauf geachtet wird, dass sie eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren. Erst dann werden sie endgültig entlassen. Dies ist der wesentliche Unterschied zu den staatlichen Waisenhäusern, wo die Kinder nach dem Schulabschluß das Heim verlassen müssen. Des weiteren herrscht hier ein sehr viel strengeres Regiment in Sachen Disziplin, Zuverlässigkeit, etc.. Dies kommt den Waisen sehr zu Gute. www.pamoja-orphanages.org