Aktuelles

08.07.2014

Es ist geschafft! Michael hat Dänemark auf dem SUP erreicht!

 

Liebe Freunde der Paulchen Esperanza Stiftung,
 
es ist geschafft, Michael hat Aero auf dem SUP erreicht nach 9 Stunden paddeln unter
sehr harten Bedingunge, da es doch recht hohe Wellen gab. Ich war dabei und muß sagen,
dass war sportliche Höchstleistung bei den Bedingungen auf der "schwarzen" Ostsee nachts
allein. Ich habe großen Respekt und kann nur nochmals sagen, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch.
 
 
 
 
 

Hier den Text der offiziellen Pressemitteilung :

 

 

Kiel- Ærø Crossing für den guten Zweck

 

Michael Walther erreicht mit letzter Kraft am 5.7. um 05:32 Uhr Ærø

 

Kiel, 07. Juli 2014

 

Zum Start um 20:30 Uhr sah es noch nach perfekten Bedingungen aus. Entgegen allen Vorhersagen entwickelten sich die Bedingungen jedoch anders als erwartet. 70 cm Wellen, Schaumkronen und 5 Windstärken ließen die Aktion beinahe scheitern.

Aber beginnen wir am Start. Kurz nach halb 9, am vergangenen Freitag Abend stach Michael Walther mit seinem Fanatic Falcon SUP vom Falkensteiner Strand aus in See. Die Greenline 33 der Mittelmanns Werft folgte ihm in sicherem Abstand die ersten Seemeilen. Schon nach 3 der etwa 30 zu paddelnden Seemeilen änderten sich die flauen Bedingungen. Früher als erwarten frischte der Wind aus östlicher Richtung auf. Schräg von vorne wehten Michael nun bereits gegen 22 Uhr auf Höhe des Außenleuchtturms der Kieler Förde 12 Knoten Wind entgegen - und diese nahmen schnell zu.

Mit einbrechender Dunkelheit wurde die Situation auf dem nur 60 cm breiten SUP immer kritischer. Durch die starken Wellen, konnte Michael beinahe ausschließlich auf einer Seite des Boards paddeln, was so beim Stand-up Paddeln normalerweise nicht vorkommt. Dies forderte bei der  so einseitig beanspruchten Muskulatur schnellen Tribut. Der linke Arm übersäuerte und in der rechten Schulter drohten Zerrungen. Als gegen 24 Uhr der Wind auf volle 5 Beaufort zunahm und die Wellen anfingen zu brechen, stand die Aktion kurz vor ihrem Ende.

Letzte Chance war es, das Begleitschiff, die Greenline 33 so vor Michael zu positionieren, dass dieser dadurch von Wind und Wellen etwas abgedeckt war. Die mittlerweile vollständige Dunkelheit führte dazu, dass Michael die Wellen nicht mehr frühzeitig heranrollen sehen konnte, sondern erst reagieren konnte, sobald diese das Board erreichten.

Der Plan ging auf. Die Greenline 33 arbeitete sich langsam durch die größer werdende Dünung Richtung Dänemark, knapp dahinter paddelte Michael, bestmöglich geschützt. Sobald der Abstand etwas zu groß wurde, was sich bei diesen Bedingungen ein ums andere Mal nicht vermeide ließ, rollten die Wellen wieder ungebremst an das Race Board, einige brachen direkt neben Michael.

Mit dem Morgengrauen  und der leichten Abdeckung Langelands verbesserte sich die Situation wieder. Um 5:32 Uhr erreichte der Stand-up Paddler das Ziel mit letzter Kraft.

Was war das Ziel dieser Aktion?

Seit einigen Monaten kooperiert Michael Walther mit seinem Zero Emissions Projekt mit der Paulchen Esperanza Stiftung. Beide Projekte sind notwendig um die Zukunft unseres Planeten lebenswert zu gestalten. Das Zero Emissions Projekt fokussiert den Klimawandel, die Paulchen Esperanza Stiftung die Zukunft unserer Kinder. Mit jeder Seemeile dieser Aktion soll durch unterstützende Unternehmen ein Spendenbetrag erpaddelt werden, der zu 100 % der Paulchen Esperanza Stiftung zugute kommt. Engagierte Unternehmen wie die Fischbar Kiel, Secret Spot und die Apotheke Altenholz sowie Kiel Sailing City und eine Vielzahl privater Unterstützer haben sich in den vergangenen Wochen bereit erklärt, diese Aktion zu unterstützen.

 

 

Hier der link und Kommentar von Michael über die Aktion auf RTL:

 

Gestern Abend hat RTL einen netten 2 minütigen Bericht über die SUP
Aktion vom vergangenen Wochenende gezeigt.
Den kurzen Zusammenschnitt der Schinderei gibt es hier:


http://rtlnord.de/nachrichten/michael-walther-paddelt-von-kiel-nach-daenemark.html#comment

Es ist erschreckend, wie gut die Bedingungen zu beginn im Hintergrund
aussahen. Da wäre ich wahrscheinlich sogar losgepaddelt, wenn ich es mir
spontan hätte aussuchen dürfen. Schon am Leuchtturm Bülk erkennt man
jedoch die größer werdenden Wellen.

Einen schönen Dienstag!

Michael

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