Aktuelles

10.12.2014

Weihnachtsbrief 2014

Liebe Freunde und Unterstützer der Paulchen Esperanza Stiftung,

Weihnachten ist die Zeit, in der wir uns auf unsere Liebsten besinnen, anderen eine Freude machen und daran denken, dass es auf der Welt so viele Menschen gibt, die so viel weniger haben, als wir. Wir dekorieren, backen Kekse und freuen uns über das strahlende Lächeln der Kinder, die sich schon seit Wochen auf den Weihnachtsmann freuen. Für die meisten von uns ist dies die schönste Zeit im Jahr!

Doch vergessen wir dabei oft, dass der Weihnachtsmann und seine Wichtel nicht nur an Weihnachten arbeiten, damit an Heilig-Abend alle Kinder Ihr Geschenk bekommen.
Brauchen wir ein festes Datum, um an andere zu denken? Paulchen Esperanza tut das ganze Jahr über Gutes, gemeinsam mit Ihnen: Unseren Wichteln!

Die Not kennt keine Jahreszeiten, deshalb machen unsere Wichtel dann Geschenke, wenn sie gebraucht werde. Dabei geht es nicht um ein neues Fahrrad oder Barbiepuppen, sondern um die grundlegende Verbesserung der Lebensbedingungen derer, für die eine Chance auf Bildung oder eine gute medizinische Versorgung das größte Geschenk ist.

Weihnachten ist die Zeit, DANKE zu sagen und stolz auf das zu blicken, was bisher gemeinsam geschafft wurde. Im Namen aller Kinder und Jugendlichen, denen die Paulchen Esperanza Stiftung in diesem Jahr helfen konnte, möchten ich mich herzlichen bei allen großartigen Helfern, den ehrenamtlichen Unterstützern vor Ort und großzügigen Spendern bedanken, denn ohne die Unterstützung unserer Wichtel wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen. Sie alle haben in diesem Jahr zahlreiche Geschenke gemacht und Wünsche in Erfüllung gehen lassen!

DANKE für die Großspende, die es uns 2014 ermöglicht hat, die Krankenstation in Galle (Sri Lanka) fertig zu stellen und außerdem das schon lange baufällige Dach von Humbertos Büro bei LEP in Garin (Argentinien) zu erneuern.

DANKE Anne-Marie Flammersfeld! Du hast uns als Botschafterin mit vielen deiner Erfolge zu medialer Aufmerksamkeit und so zu mehr Spenden verholfen. Wir freuen uns mit dir über deine beeindruckenden Leistungen in diesem Jahr und sind froh, dass du dich bei deinen Siegen von unserem Paulchen begleiten lassen hast.

DANKE Michael Walther! Wir sind stolz, auch dich als zweiten Botschafter gewonnen zu haben und hoffen, dass Paulchen dir - so wie bei deiner 9-stündigen Stand-Up-Paddler-Tour von Kiel nach Dänemark im Juli – ab jetzt stets Gesellschaft leisten darf.

In unseren Projekten hat sich viel getan, weshalb ich diese Gelegenheit nutzen möchte, um von den aktuellen Standpunkten und meinen Erlebnissen im letzten Jahr zu berichten.

Sri Lanka

Im Februar war ich gemeinsam mit meinem Mann in Sri Lanka. Zu unserer Freude haben wir festgestellt, dass alle Kindergärten sehr gut angenommen wurden. Die Menschen dort haben uns herzlich begrüßt und uns stolz ihre Arbeiten präsentiert.

Außerdem haben wir einen sehr emotionalen Besuch im Medical Center in Galle zu verzeichnen. Am Tag unseres Besuchs wurde ein Kardiotag abgehalten der mit einer Aufklärung zum Thema Diabetes abgerundet wurde. Es waren so viele Menschen dort, dass die 6 ehrenamtlich arbeitende Ärzte den ganzen Tag zu tun hatten.

Während unseres Aufenthaltes konnten wir außerdem an einem Augencamp in Kandy teilnehmen. Dort wurden 200 Brillen, die wir aus Deutschland mitgebracht hatten, an Bedürftige ausgegeben, nachdem ihre Augen durch einen Augenarzt ehrenamtlich untersucht worden sind.

Tansania

Im Mai war ich in Tansania und hatte auch dort die Gelegenheit mich über unsere Projekte zu informieren.  Auch hier läuft alles so, wie wir es uns gewünscht haben.

Die Kinder im Waisenhaus entwickeln sich großartig, wirken zufrieden und glücklich und wir hoffen, dass bald noch mehr Kinder dort einziehen können.

Der Verkauf unserer Tinga Tinga Gemälde findet weiterhin in der Universitätshautklinik in Tübingen statt und ist sehr erfolgreich. Der Gewinn, den wir durch den Verkauf dieser Gemälde erzielen, wird zu 100% dafür genutzt, das Waisenhaus finanziell zu unterstützen. Hier gebührt der Dank unserer Freundin Birgit, die sich in Tübingen um die Organisation der Verkäufe kümmert.

Argentinien

In Argentinien hat sich einiges geändert. Gudrun und Josef sind nicht mehr dort. Wir sind jedoch sehr dankbar und froh darüber, dass sich Mechthild für Paulchen engagiert und nun dafür sorgt, dass die Projekte dort weiterhin gut betreut werden. Bei unserem Besuch im Oktober konnten wir uns selbst ein Bild davon machen wie es um die Projekte steht.

Die Kinder von „Los Luceros“ bei Maria Marta entwickeln sich super und auch bei LEP geht es voran. Humberto hat hier viel geschafft und das Gesundheits- und Bildungsangebot ständig erweitert.

Das Kinderheim „El Jaguel“ wurde zu einem Heim für Jugendliche umfunktioniert und nach anfänglichen Schwierigkeiten, sind inzwischen alle Beteiligten mit der Situation zufrieden. Natürlich ist die Arbeit mit Jugendlichen eine andere, als die mit Kindern und Kleinkindern, deshalb sind wir umso glücklicher darüber, dass sich nun alles zum Positiven entwickelt hat.

Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass wir noch mehr Kindern helfen können und weiterhin mit einem starken und engagierten Team an den Projekten arbeiten. Bitte reden Sie mit Freunden, Bekannten und Verwandten über unsere Arbeit und bleiben Sie mit uns im Kontakt. Laden Sie Ihre Kontakte dazu ein, sich selbst ein Bild von uns und unseren Projekten zu machen. Über alle Aktivitäten können Sie sich unter www.paulchen-esperanza.de informieren.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich von ganzem Herzen eine besinnliche und geruhsame Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesundes, friedliches und glückliches Jahr 2015.

Herzlichst ihre

Petra Hammelmann

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